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| Unsere Ausflüge - jährlich einmal mit dem Bus - bringen insbesondere unseren amerikanischen Gästen unser Land, natürlich mit dem Schwerpunkt Nordrhein-Westfalen, näher. Die Inhalte dieser Ausflüge sind ebenso vielfältig wie die Ziele. Dabei greifen wir auf fachspezifische Begleitung und fachmännische Führung zurück. Hier eine kurze Übersicht über die Ausflüge der vergangenen Jahre: |
![]() | Ausflug 2009 Der Wettergott meinte es diesmal nicht gut mit der DAG, als sich am 11.6. 2009 doch noch 26 Mitglieder und Gäste unserer Gesellschaft um 8:30 Uhr am Hindenburgplatz zur Abfahrt nach Duisburg trafen. Im Landschaftspark Duisburg Nord sahen wir leider zumeist im Regen aber sachkundig geführt, was aus einer 200 Hektar großen Industriebrache, dem früheren Hochofenwerk der Thyssen AG heute geworden ist, nachdem der totale Abriss der Industrieanlagen gestoppt worden ist. Teile des Werkes dokumentieren den Prozess der Eisenherstellung inklusiv e aller dazu erforderlichen peripheren Arbeitsabläufe; Höhepunkt ist dabei Besichtigung eines Hochofens von unten bis ganz oben (70 m über Grund). Andere Teile des Werkes werden heute anderweitig genutzt , ein Teil der alten Erzbunkeranlage als Klettergarten für den Deutschen Alpenverein, der mit 20000 Kubikmetern Wasser gefüllte Gasometer als Taucher-Trainingszentrum und vielfältige Kulturveranstaltungen in den früheren Industriehallen. Nach einem stärkenden Mittagessen im Restaurant des Landschaftsparkes fuhren wir weiter zum Museum der Deutschen Binnenschifffahrt in Duisburg Ruhrort. Duisburg Ruhrort kann nach wie vor als einer der weltweit größten Binnschifffahrtshäfen bezeichnet werden. Gleichermaßen sachkundig geführt konnten wir hier die Entwicklung der Binnenschifffahrt von den Anfängen in Form eines etwa 2300 Jahre alten, 30 m langen Eichen-Einbaumes bis hin zu den modernsten Schubschiffsystemem verfolgen. Ganz Unentwegte besichtigten dann trotz heftigen Regens das Museumsschiff, einen Seiten-Rad-Dampfer, während die Mehrzahl einen stärkenden Kaffee in der Museums Cafeteria vorzog. Pünktlich um 18:30 Uhr erreichten wir – leider immer noch im Regen – unseren Ausgangspunkt Münster. Trotz des Wetters waren alle Teilnehmer und insbesondere die teilnehmenden amerikanischen Studierenden vom Gesehenen und den damit verbundenen Informationen beeindruckt. | |
![]() | Die neue US-Botschaft in Berlin Der Neubau der amerikanischen Botschaft wurde wie bekannt am 4. Juli 2008 in Berlin an alter Stelle am Pariser Platz eröffnet. Damit wurde die Bebauung dieses zentralen Platzes am Brandenburger Tor vervollständigt. Das Botschaftsgebäude war jedoch bereits vor seiner Fertigstellung in seiner städtebaulichen Wirkung heftig umstritten. Eine Schlagzeile unter vielen lautet: „Ein Sanatorium? Eine Festung! – Berlin: Die neue US-Botschaft ist missraten“ (aus Kunstzeitung 143/Juli 2008). Bereits 1996 hatten die kalifornischen Architekten Ruble und Yudell aus dem Büro des 1993 verstorbenen Heroen der Postmoderne Charles Moore den Wettbewerb für diesen Neubau gewonnen. Die gestiegenen Sicherheitsanforderungen für die US-Auslandsvertretungen und die damit verbundenen Auseinandersetzungen mit dem Berliner Senat haben in einer 10jährigen Planungsphase sicherlich zu Veränderungen des ursprünglichen Entwurfes geführt. Einige Bilder aus dem August 2008 zeigen die US-Botschaft von allen Seiten, vom Süden, vom Westen und natürlich auch von Pariser Platz selbst. Außerdem wird die französische Botschaft in der gegenüberliegenden Ecke des Pariser Platzes gewissermaßen als Gegensatz gezeigt. | |
![]() | Ausflug 2008 Unser diesjähriger Ausflug startete am Sonntag, den 15. Juni, wie immer um 8:30 Uhr vom Hindenburgplatz in Münster. Trotz der eher unfreundlichen Wettervorhersage hatten sich 24 Mitglieder und Gäste sowie 4 amerikanische Studenten eingefunden, um mehr über das "Weiße Gold" und das "feine Tuch" zu erfahren. Unser Busfahrt führte uns zunächst zur Saline "Gottesgabe" in Rheine-Bentlage. Ein Experte erläuterte uns den Herstellungsprozess von der unterirdisch gewonnenen wässrigen Sole bis zum festen Salz, so wie er hier bereits seit dem Mittelalter praktiziert worden ist. Dieser außerordentlich aufwendige Arbeitsprozess war der Grund, um vom "weißen Gold" zu sprechen. In einem kurzen Spaziergang erreichten wir das nahe gelegene Kloster Bentlage, in dessen Refektorium wir unser Mittagessen serviert bekamen. Nach dem Mittagessen war Gelegenheit zu einer Besichtigung des Klosters und seines Museums, wo es einige sehr interessante Gemälde westfälischer Künstler sowie sehr wertvolle Reliquien zu sehen gab. Am Nachmittag fuhren wir weiter nach Nordhorn, wo uns eine Besichtigungstour durch das Kulturzentrum "Alte Weberei" erwartete. Bis zum Ende des vergangenen Jahrhunderts war Nordhorn das Zentrum der deutschen Textilindustrie gewesen; Globalisierungsprozesse haben dieser Industrie in Deutschland ein Ende bereitet. Ehemalige Beschäftigte aus diesen früheren Nordhorner Betrieben - einer von ihnen bereits 81 Jahre alt - zeigten und erläuterten uns den Weg von der Rohbaumwolle über das Spinnen von Tausenden von Fäden bis zur gewebten Textilie. Wir sahen verschiedenste Technologien bei den Spinnmachinen wie bei den Webstühlen - hier besonders einen 130 Jahre alten Webstuhlveteran ebenso wie die modernsten Luftdüsentechnologie - und all dies in Aktion. Nach einer entspannenden Kaffeepause im Zentrum Nordhorns kehrten wir sicher um 19 Uhr nach Münster zurück. | |
![]() | Fourth of July 2007 Den amerikanischen Nationalfeiertag - den Fourth-of-July – feierte die DAG Münster nicht am völlig verregneten 4. July sondern am 8. Juli, einem wunderschön sonnigen Sonntagnachmittag im Garten des Pfarramtes St. Agatha, Gemeinde Münster-Angelmodde am Werseufer mit Barbecue, Zaubervorführungen, Getränken und Gesprächen. 25 Mitglieder und Gäste waren gekommen, auch um unsere in die USA zurückkehrenden Studenten zu verabschieden und ihnen alles Gute für ihr weiteres Leben zu wünschen. Ein Höhepunkt des Nachmittags waren von Gabriel Vockel vorgeführte Zauberkunststücke, die nicht nur den kleinen Gästen viel Spaß machten. Gabriel Vockel hat sich bei der DAG um einen Zuschuss zu seinem im kommenden Herbst beginnenden Praktikum bei der deutschen UN-Botschaft in New York beworben. | |
![]() | Besuch auf Schloss Westerholt Mit grosser Erwartung und mit einer gewissen Ehrfurcht und Scheu erlebten unsere amerikanischen Studierenden einen Besuch auf einer Wasserburg. Carlfried Graf von Westerholt und Gräfin Brita hatten eingeladen, sie auf ihrem Wohnsitz Haus Alst bei Horstmar zu besuchen. Schon vor dem Torhaus erwarteten die Gastgeber die jungen amerikanischen Gäste und führten sie ins Schloss, das ringsum von einer Gräfte umgeben ist. "Very romantic" war der erste Kommentar als wir über zwei Brücken den Zugang erreichten. Bei köstlichen Erfrischungen erzählte Graf Westerholt von seiner Familie, die sich bis ins 14. Jahrhundert nachweisen lässt.Die Frage nach der Unterhaltung des Gebäudes war nach einer Besichtigung der geschmackvoll eingerichteten Innenräume eine berechtigte Frage. "Eine lebensbedrohliche Kostenfrage ", meinte der Graf. Reparaturen und die Bewohnbarkeit nach unserem heutigen Standard wie Heizung , Sanitäranlagen und Energieversorgung sind extrem teuer. Der Staat zahlt für das Denkmal so gut wie nichts, Geld kommt nur aus dem bürgerlichen Beruf. "Graf " ist ja kein Beruf, sondern nur ein Teil des Familiennamens. Graf und Gräfin sind glücklich, dass ihr Sohn mit seiner Familie im Haus wohnt ( die drei kleinen Kinder kamen neugierig und artig gucken, wer da zu Besuch gekommen war ) und als Jurist in der Industrie sein Geld verdient. Als Dank für das einmalige Erlebnis überreichten die Amerikaner einen Blumenstrauss und trugen sich in das gräfliche Gästebuch ein. | |
![]() | Ausflug der DAG 2007 - Museum und Park Kalkriese - die Varusschlacht 35 Teilnehmer unseres diesjährigen Ausflugs – darunter 5 amerikanische Studentinnen und Studenten sowie einige Gäste unserer Gesellschaft – waren neugierig ob die Varusschlacht tatsächlich in Kalkriese stattgefunden hatte und starteten pünktlich am 7.6. 2007 um 8:30 vom Hindenburgplatz. Im Museum Kalkriese wurden wir von der ehemaligen Geschäftsführerin Katharina von Kurzinski begrüßt. In zwei Gruppen wurden uns zunächst in Vorträgen von Mitarbeitern des Museums der historische Hintergrund des Geschehens vor nahezu 2000 Jahren und die soweit bekannten Fakten erläutert. Hieran schloss sich ein geführter Rundgang durch das Museum und zu einer aktuellen Ausgrabung an. Hier in Kalkriese wird sozusagen als Weltpremiere zum ersten Mal ein antikes Schlachtfeld ausgegraben; die hier gewonnenen Erfahrungen und Methoden sollen weltweit anderen Projekten entscheidend weiter helfen. Nach drei Stunden intensiver und anschaulicher Information war das Mittagessen im Restaurant des Museums eine willkommene Unterbrechung und Erholung. Die angekündigte Überraschung des Mittagessens entpuppte sich als ein römisch-germanisches Buffet, welches in außerordentlich reichhaltiger und schmackhafter Form nachempfundene römische und germanische Gerichte darbot. Der Nachmittag war der Entspannung gewidmet; nach kurzer Fahrt erreichten wir Lehmbruch am Dümmer-See. Bei Kaffee oder anderen Erfrischungen, mit Spaziergängen am Seeufer oder Tretbootfahren auf dem See ließen wir den Ausflug ausklingen, bis uns der Bus gegen 18:30 wieder am Hindenburgplatz absetzte. Ein erstes Fazit: Hat die Varusschlacht tatsächlich in Kalkriese stattgefunden? Sehr vieles spricht dafür und sehr wenig dagegen; ein letzter Beweis wird wahrscheinlich nicht zu führen sein, aber es steht fest, dass am Ort der Ausgrabungen eine militärische Auseinandersetzung größeren Stils unter Beteiligung römischer Soldaten nicht später als 9 n.C. stattgefunden hat. Zweites Fazit: Wer an dieser Veranstaltung nicht teilgenommen hatte, der hat etwas versäumt; dies war das übereinstimmende Urteil aller Teilnehmer. | |
![]() | Besuch der Ausstellung "The Guggenheim Collection" Am 12. 11. 2006 fuhren insgesamt 16 Mitglieder, Gäste und Freunde der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft Münster nach Bonn, um wie angekündigt die Ausstellung The Guggenheim zu besuchen. Neben der beeindruckenden Besichtigung der ausgestellten Kunstwerke der Moderne blieb auch noch etwas Zeit, andere Häuser der Museumsmeile zu besuchen oder durch das ehemalige Regierungsviertel zu spazieren. | |
![]() | Ausflug der DAG 2006 Am 15. Juni (Fronleichnam) trafen sich die 33 Teilnehmer – 26 Mitglieder und 7 studentische Gäste – um 9 Uhr am Hindenburgplatz, um zu unserem diesjährigen Ausflug nach Essen zu starten. Im Essener Rathaus wurden wir von Frau Christa Becker-Romba im Namen der Essen-Marketing begrüßt. Frau Becker-Romba begleitete uns den ganzen Tag mit äußerst sach- und fachkundigen Informationen auf unserer Tour durch Essen. Leider ließ das Wetter etwas zu wünschen übrig, so dass der Rundblick über Essen vom 22. Stockwerk des Rathauses ein wenig begrenzt blieb. Für die meisten Teilnehmer war die Besichtigung der Siedlung Margarethenhöhe per Bus und auf einem kurzen Rundgang zu Fuß eine Überraschung; eine so schöne und attraktive Wohnsiedlung hatte man nicht erwartet zu sehen. Das Mittagessen im Hülsmannhof war ausgezeichnet, sowohl der Qualität wie auch des Ambiente wegen. Vor der Besichtigung von Park und Haus Villa Hügel machten wir per Bus noch einen kurzen Abstecher durch einen schönen Teil des Ruhrtales und entlang des Baldeney-Sees. Abschluss des Besuchsprogrammes bildete die Besichtigung der Zeche Zollverein. Für viele Teilnehmer bildete ein Rundgang durch das im alten Kesselhaus der Zeche angesiedelte Red Dot Design Museum und ein entspannender Kaffee einen schönen Ausklang der Tour, die nach sicherer Busrückfahrt um 19:30 auf dem Hindenburgplatz ihren Abschluss fand. | |
![]() | Fahrt nach Bremerhaven am 23. April 2006 Gemeinsam mit Gaststudenten aus den USA besuchten wir am 23. April 2006 Bremerhaven. Nach einer Stärkung im Museumsschiff "Seute Deern" erkundeten wir das Deutsche Auswandererhaus. Hier erhielten wir bei einer Führung einen Überblick über die Wege der Auswanderer insbesondere von Bremerhaven in die USA. Besonders beeindruckend waren die originalgetreu nachgebildeten Szenen am Auswandererkai und auf verschiedenen Schiffen, die im 19. und 20. Jahrhundert Millionen in die Neue Welt brachten. Näherer Informationen zum Auswandererhaus unter www.dah-bremerhaven.de. Die Eindrücke wurden anschließend fachkundig aufbereitet durch Prof. Dr. Antonius Holtmann, der an der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg die Forschungsstelle Deutsche Auswanderer in den USA (DAUSA) leitet. Herr Prof. Holtmann hat auch in einem spannend geschriebenen Buch das Schicksal eines Auswanderers aus Ochtrup dokumentiert, der im Civil War 1863 bei Vicksburg starb. Nähere Informationen zur Forschungsstelle unter www.dausa.de. | |
![]() | 2005: Ausflug nach Köln Der Ausflug in Köln begann am Rheinauhafen mit Besuchen des Schokoladenmuseums und des Deutschen Olympia-und Sportmuseums. Wir lernten die Kulturgeschichte des Kakao kennen und hatten Gelegenheit zu manchen sportlichen Aktivitäten, die auf den Fotos wiedergegeben werden. Nach einem Besuch in St. Maria im Kapitol, einem Kleinod der romanischen Kirchen Kölns, bildete ein Bummel durch die Altstadt den Abschluss der Tour. | |
![]() | 2004: Ausflug nach Bonn Erster Höhepunkt der Fahrt nach Bonn war eine Besichtigung des Post-Tower, der Zentrale der Deutschen Post AG. Das 162 m hohe Gebäude wurde von dem aus Deutschland stammenden Stararchitekten Helmut Jahn konzipiert. Es faszinierte nicht nur wegen seiner lichtüberfluteten Architektur aus Stahl und Glas, sondern auch durch zahlreiche innovative technische Details etwa der Belüftung und Temperaturregulierung. Die Teilnehmer genossen bei schönem Wetter die weite Aussicht über das Siebengebirge und Bonn bis hin zum Kölner Dom. Mit Besuchen im Haus der Geschichte, das den Gästen aus den USA umfassende Einblicke in die Nachkriegsgeschichte der Bundesrepublik und der ehemaligen DDR bot, und der Ausstellung zahlreicher Schätze aus dem Kreml in der Bundeskunsthalle fand der ereignisreiche Tag seinen Abschluss. | |
![]() | 2003: Ausflug nach Ostwestfalen Bei diesem Ausflug begleitete uns Oberkonservator Dr. Fred Kaspar. Er stellte die kulturhistorischen Bezüge des Landschaftsraums an der Porta Westfalica plastisch dar. Das Denkmal mit Kaiser Wilhelm I. und seine Geschichte war Anlass für intensive Gespräche. Spannend waren auch die Erläuterungen zur Entwicklung der Stadt Minden von einem Bollwerk der Christianisierung zur preußischen Festung. Nach einer Stärkung im ehemaligen preußischen Offizierkasino ging es weiter zur Glashütte Gernheim. Dort bildete die Dokumentation von Leben und Arbeit der Glasbläser den informativen Abschluss der unterhaltsamen Fahrt. | |
![]() | 2002: Ausflug in das Ruhrgebiet Erstes Highlight unseres Ausflugs in das Ruhrgebiet war eine fachkundige Rundführung durch die Zeche Zollern II/IV in Dortmund mit der imposanten Jugendstil-Werkhalle. Nach einem deftigen Lunch im "Pferdestall" besuchten wir mit dem Schiffshebewerk in Henrichenburg ein weiteres bedeutendes Zeugnis der Industriekultur aus der Zeit um 1900. | |
![]() | 2001: Ausflug an den Niederrhein In Wesel erkundeten wir die umfassende Dokumentation des Wirkens der Preußen am Niederrhein im Museum der früheren Zitadelle. Einen weiten Schritt zurück in die Vergangenheit bot der archäologische Park in Xanten mit seinen Zeugnissen der römischen Aktivitäten am Niederrhein. | |
![]() | 2000: Ausflug nach Düsseldorf Die Detail unseres Ausflugs in die Landeshauptstadt sind in dem wiedergegebenen Zeitungsausschnit dokumentiert. | |