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Veranstaltungen und Vorträge
Durch Vorträge und Erfahrungsberichte von Mitgliedern und Gastvortragenden wollen wir Informationen über das Leben und die Aufenthaltsmöglichkeiten in den USA geben, wobei vor allem die bei der Berufsausübung und der Berufsvorbereitung gewonnenen Erkenntnisse über Unterschiede und Parallelen im Vordergrund stehen.

Die Möglichkeiten der Universitätsstadt Münster wollen wir nutzen, um durch Vorträge von Gastprofessoren aus den USA sowie von deutschen Hochschullehrern unseren Gästen und Mitgliedern Gelegenheit zu geben, die Vielfalt beider Länder in Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, die Gemeinsamkeiten ebenso wie die Unterschiede, kennen zu lernen und zu erleben.
Frau Prof. Dr. Heike ...Amtseide, Bälle und Paraden
Unter diesem Titel hielt Frau Prof. Dr. Heike Bungert, Lehrstuhl für nordamerikanische Geschichte im Historischen Seminar der Westfälischen-Wilhelms Universität Münster am 4.2.2010 um 19:30 Uhr im Senatssitzungsaal der WWU auf Einladung der DAG Münster einen Vortrag über die Geschichte der Amtseinführungen amerikanischer Präsidenten. Nach einer allgemeinen Darlegung von Festen und Feiern als Elementen eines Rituals amerikanischer Identität und Politik ging sie auf deren Bedeutung innerhalb einer seit 1967 geführten inneramerikanischen Diskussion über Civil Religion ein. Im Anschluss schilderte sie Besonderheiten aber auch Kontinuitäten bei der über 200jährigen Praxis der Inaugurationen sowie deren Entwicklung zur heutigen Praxis. Die interessierte Diskussion drehte sich insbesondere um das Verständnis und die Bedeutung des uns Europäern doch eher fremden Begriffes der Civil Religion.
Frau Evelin Metzen (Amerika ...Deutscher USA Botschafter Dr. Scharioth über ein Jahr Obama
In einer gemeinsamen Veranstaltung vom Amerika Haus NRW, der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft Münster und den Westfälischen Nachrichten berichtete am Mittwoch, den 6. Januar 2010, um 18:30 Uhr der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in den USA, Herr Dr. Klaus Scharioth, über seine Erfahrungen mit der neuen Obama Administration und über seine Sicht der gegenwärtigen US Politik. Das große Interesse an dieser Veranstaltung bewiesen die etwa 300 Besucher, die den großen Festsaal des Münsterschen Rathauses restlos füllten.  In einem halbstündigen brillanten Vortrag skizzierte Dr. Scharioth die wesentlichen Elemente der neuen amerikanischen Innen- und  Außenpolitik, arbeitete die damit verbundenen Strategiewechsel heraus und erörterte Erfolgsschancen wie auch die Risiken; viele dieser neuen Politikelemente stimmten eben nicht mit dem amerikanischen „main stream“ überein. Es sei derzeitig sehr schön, deutscher Botschafter in Washington zu sein, denn deutsche Ansichten und Erfahrungen seien bei der derzeitigen US-Regierung sehr gefragt und auch das beiderseitige Verhältnis des  politischen Führungspersonals sei außerordentlich eng und vertrauensvoll.  Es schloss sich eine Diskussion an, die von Frau Dr. Kramer-Santel in den Westfälischen Nachrichten souveräner Manier moderiert wurde, und in der ein sichtlich entspannter und gut gelaunter Dr. Scharioth viele interessante Fragen aus dem Publikum beantwortete. Ein Empfang beschloss einen allgemein als sehr gelungen bezeichneten Abend.
Der Titel des Vortrages ...Deutsche Auswanderer in den USA
Das Oktober-Meeting der DAG sah am 8.10. 2009 um 19:30 Uhr im Senatssitzungssaal der WWU Münster die Wiederholung des Vortrages unseres Mitgliedes Dr. Hans-Jörg Hölscher , welchen er bereits am 7.7. 2009 im Rahmen einer Veranstaltung der Akademie Franz Hitze Haus Münster unter diesem Titel gehalten hatte. Dr. Hölscher schilderte die Geschichte der deutschen Auswanderung in die USA von den Anfängen im 17. Jahrhundert, über die großen Auswanderungswellen des 19. Jahrhunderts bis zum 1. Weltkrieg, der für die Assimilation der Deutsch-Amerikaner in ihrer neuen Heimat eine Zäsur darstellte. An ausgewählten Beispielen wurde noch heute sichtbaren Spuren dieser frühen Emigration nachgegangen.
Eintrffen im Pfarrgarten  ...Fourth of July 2009
Am Nachmittag des 5. Juli 2009 fanden sich 39 Gäste, Freunde und Mitglieder der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft, alt und jung, im Pfarrgarten St.Agatha in Münster-Angelmodde ein, um mit einem Barbeque und Gesprächen den 233. Unabhängigkeitstag der USA vom Vortag zu feiern. In Vertretung von Prof. Korda konnte Dr. Jörg Hölscher eine ganze Reihe amerikanischer Gäste begrüßen, an ihrer Spitze den eigens aus Düsseldorf angereisten Vize Konsul des Generalkonsulats der USA in Düsseldorf Christopher Grossmann. Des Weiteren begrüßte er Prof. Paul Spickard von der University of California in Santa Barbara, der in diesem Monat seine einjährige Gastprofessur am Englischen Seminar der WWU beendet. Ein herzliches Willkommen galt ferner der Familie Carmen und Michael Heintzelmann samt ihren beiden kleinen Kindern Caroline und Luke, die seit einigen Monaten aus Atlanta, Georgia, kommend in Münster leben; Michael ist bei der Firma Armacell beschäftigt und hat wie er erzählte starke familiäre Beziehungen zu den Pennsylvania Dutch. Das Fähnlein der amerikanischen Studierenden an der WWU wurde an diesem sonnigen Nachmittag von Eric Spall aufrecht gehalten.
Ein besonderer Programmpunkt des Nachmittags waren Vortrag und Führung seitens des Ehepaares Lammers von den Heimatfreunden Angelmodde. Frau Lammers berichtete über die Fürstin Gallitzien und ihren in die USA ausgewanderten Sohn, der dort Priester geworden in nächster Zeit von der katholischen Kirche selig gesprochen werden soll und Herr Lammers brachte uns mit einer sehr humorigen Führung die romanische Pfarrkirche St. Agatha aus dem 13 Jahrhundert nahe, ihren Bau ebenso wie Geschichten um sie herum.
Frau Prof. Dr. Maria ...Kassler Neger – Kassler Mohren
Frau Prof. Dr. Maria Diedrich vom Englischen Seminar der Westfälischen Wilhelms-Universität, Münster, sprach auf der Veranstaltung der DAG am 14. Mai 2009, um 19:30 Uhr im Seminarraum S 6 der WWU zum Thema „Kassler Neger – Kassler Mohren, Vom amerikanischen Sklaven zum hessischen Tambour“. Frau Prof. Diedrich beschäftigt sich in ihrer Forschungsarbeit insbesondere mit Berührungspunkten und Wechselwirkungen zwischen der afro-amerikanischen Kultur und Deutschland und organisiert derzeitig gemeinsam mit amerikanischen Kollegen von der Duke University und der Seton Hall University eine transatlantische Forschungsgruppe „Crossovers: African and German Interactions“. Frau Prof. Diedrich ist seit 1984 Non-Resident Fellow am Du Bois Institute of African and African American Research an der Harvard University und wurde 1984 mit dem W.E.B. Du Bois Preis ausgezeichnet, verliehen durch die Harvard University und die Ford Foundation.
Prof. Polly J. Diven ...Change in Foreign Policy in the Obama Administration – Political Rhetoric or Reality?
Unter diesem Titel hielt Frau Polly J. Diven, Professor of Political Science an der Grand Valley State University, Allendale, Michigan am Mittwoch, den 25.3. 2009, um 19:30 Uhr im Fachhochschulzentrum, Münster als gemeinsame Veranstaltung mit der Fachhochschule Münster einen Vortrag in englischer Sprache. Vor einer sehr zahlreichen Zuhörerschaft zeigte Frau Diven angesichts der hohen Erwartung an die neue Administration die Grenzen und Möglichkeiten der neuen Präsidentschaft vor dem Hintergrund von Verfassung und politischer wie gesellschaftlicher Realität in den USA auf. Breiten Raum auch in der nachfolgenden, sehr angeregten Diskussion nahm das Verhältnis USA zu Europa und Deutschland im Besonderen ein, die Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede und die sich daran knüpfenden gegenseitigen Erwartungen.
Prof. M. Korda bei ...Die Indianer in den USA
Im Anschluss an die diesjährige Mitgliederversammlung am Donnerstag, den 12. März 2009, die nach den Berichten des Vorstandes und des Schatzmeisters den Vorstand entlastete, berichtete Herr Dipl.-Ing Ulrich S. Von Altenstadt nicht wie angekündigt über die Schlacht am Little Bighorn River sondern stellte mehr die Geschichte und das Schicksal der nordamerikanischen Indianer nach Ankunft des weißen Mannes insgesamt in den Vordergrund. Es schloss sich eine lebhafte und interessierte Diskussion an.
von links: Frau Dr. ...Der neue Mann im Weißen Haus – eine interessante Podiumsdiskussion
Auf Einladung des Amerika Haus NRW und der Stadt Münster fand am 12.2. 2009 um 20 Uhr in historischen Rathaus der Stadt Münster eine Informationsveranstaltung statt, bei der Ruprecht Polenz, MdB, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, und Dr. Jackson Janes, Direktor des American Institute for Contemporary German Studies, John Hopkins University, Washington DC, moderiert durch Frau Dr. Claudia Kramer-Santel von den Westfälischen Nachrichten über erste Eindrücke und Analysen der neuen Administration diskutierten und sich anschließend Fragen des Auditoriums stellten. Bürgermeisterin K. Reismann, US-Generalkonsul M. Boyse und die Geschäftsführerin des Amerika Haus NRW Frau E. Metzen hießen zuvor über 100 Besucher, darunter etwa 25 Mitglieder der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft Münster willkommen. Angesprochen wurden aktuelle Fragen der Außenpolitik vom Nahen Osten über Irak, Iran, Afghanistan bis hin zur Wirtschafts- und Finanzkrise. Auch damit zusammen hängende Aspekte amerikanischer Innenpolitik blieben nicht ausgespart. Wenn auch angesichts der kurzen Amtszeit dieser Administration konkrete Lösungsansätze kaum aufgezeigt werden konnten, wurde doch der Eindruck einer erwartungsvollen Aufbruchsstimmung vermittelt, wobei vor Euphorie gewarnt wurde. Ein abschließender Empfang gab Gelegenheit zu vertiefenden Gesprächen.
Das Thema   ...Wahlkampfmanagement in US-Präsidentschaftskampagnen in historischer Perspektive
Auf unserem sehr gut besuchten Oktober Meeting am 9.10. um 19:30 Uhr im Schlossgartenrestaurant sprach Herrn Dr. Thomas Unterberg, Dozent für Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf,  zu dem Thema
 „Wahlkampfmanagement in US-Präsidentschaftskampagnen in historischer Perspektive“.  Er berichtete über die Anfänge eines Wahlkampfmanagements im modernen Sinne um 1896 und beschrieb dessen Entwicklung bis in die Gegenwart. Dabei zeichnet sich für Dr.  Unterberg in den letzten Jahrzehnten ein Trend von einem mehr auf die Persönlichkeit der Kandidaten bestimmten Wahlkampf hin zu einer durch die Berater der Bewerber bestimmten Kampagne ab. Es schloss sich eine sehr interessierte und interessante Diskussion an, in der u.a. die unterschiedlichen Ansichten von Amerikanern und Deutschen zu politischen Wahlen thematisiert wurden.
Die Party im Pfarrgarten ...“Fourth of July” Barbecue 2008
Am Sonntag, den 6. 7. 2008, trafen sich um 16:30 Uhr etwa 15 Mitglieder der DAG mit einigen amerikanischen Studenten und ihren Freunden im Pfarrgarten von St. Agathe in Münster-Angelmodde, um den amerikanischen Unabhängigkeitstag etwas verspätet mit einem zünftigen Barbecue zu feiern. Glücklicherweise ließ das Wetter ein Grillen im wunderschön an der Angel gelegenen Pfarrgarten zu, so dass die von Ulrich Kuschnerus perfekt gegrillten Würstchen, Hamburger und Turkeys entscheidend zu einem sehr gelungenen Nachmittag mit interessanten  Gesprächen beitrugen.
Die Nationalhymnen - Stephanie ...Fourth of July Empfang des US General Konsuls in Düsseldorf
Aus Anlass des Nationalfeiertages der USA am 4. Juli hatte der US-Generalkonsul in Düsseldorf  Mr. Matthew G. Boyse zu einem Empfang am 30. Juni in die Golf-Akademie in Düsseldorf eingeladen. Die DAG Münster wurde durch das Ehepaar Hölscher vertreten. Mr. Boyse konnte etwa 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur Nordrhein-Westfalens willkommen heißen. Nach den Nationalhymnen – die amerikanische wurde von der in Pennsylvania geborenen Stephanie Woodling, Mezzo-Sopran an der Deutschen Oper am Rhein vorgetragen –  und  der Ehrung der Flaggen durch eine US Army Color Guard erfreuten sich die Gäste bei herrlichem Sommerwetter an einem typischen „Fourth-of-July“ Picknick und vielen anregenden Gesprächen, unterhalten von schwingenden „Henry’s Jazzmen“.
Gegen Bush oder Amerika? Die transatlantischen Beziehungen und das Amerika-Bild der Deutschen
Zum erstenmal führten die Deutsch-Amerikanische Gesellschaft Münster und das Amerika Haus e.V. Nordrhein-Westfalen Köln eine gemeinsame Veranstaltung durch. Am 3. Juni 2008 las der Politikwissenschaftler Herr Dr. Axel Birkenkämper um 19:30 Uhr im Festsaal der Westfälischen Wilhelms-Universität aus seinem Buch "Gegen Bush oder Amerika?". In der gut besuchten Veranstaltung gab er einen detaillierten und interessanten Überblick über die transatlantischen Beziehungen und Irritationen nach 1945 mit besonderer Betonung auf denjenigen zwischen den USA und Deutschland. Daran schloss sich einensehr informative und intersessante Diskussion an. Prof. Korda bedankte sich abschließend bei dem Autor für sein Kommen nach Münster und seine Ausführungen.
Bei den Vereinten Nationen ...Als Praktikant bei den Vereinten Nationen in New York – Gabriel Vockel berichtete über seine Erfahrungen
Herr Gabriel Vockel berichtete am 14. Mai 2008 im Hörsaal 6 des Schlosses über seine Erfahrungen, die er im Rahmen seiner juristischen Ausbildung durch ein dreimonatiges Praktikum bei der deutschen Vertretung bei den Vereinten Nationen in New York gewinnen konnte. Herrn Vockel, der uns anlässlich der „Forth-of-July“ Grillparty 2007 mit einigen Zauberkunststücken unterhalten hatte, konnte die DAG-Münster bei der Realisierung seines  Vorhabens finanziell unterstützen. Nach einer Überblicksdarstellung der Vereinten Nationen und ihrer Organisation stand die praktische Arbeit einer Vertretung bei den Vereinten Nationen im Mittelpunkt seiner Ausführungen, wobei ein typischer Arbeitstag eines Diplomaten gewissermaßen als Korsett diente. Natürlich kamen auch die Eindrücke der Stadt New York, dargestellt durch eine Reihe eindrucksvoller Fotos nicht zu kurz. Nach einer ganzen Reihe von Fragen aus der Zuhörerschaft, die Herr Vockel souverän beantwortete, dankte ihm Prof. Korda für seinen interessanten und aufschlussreichen Vortrag
Prof. Kevenhörster über US-japanische Beziehungen
In einer gut besuchten Veranstaltung am 10. April 2008 um 19:30 Uhr im Schlossgartenrestaurant referierte der emeritierte Politikwissenschafter Prof. Kevenhörster über die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den USA und Japan. An den pointierten Vortrag schloss sich eine lebhafte und interessierte Diskussion an.
Frau Judy Stout bei ...Bericht über Schulsysteme in den USA und in Deutschland
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung am 13.3. 2008 um 20 Uhr berichtete Frau Judy Stout, die zur Zeit im Rahmen eines Fulbright-Austausches am Gymnasium Paulinum, Münster,  tätig ist, über ihre Erfahrungen mit den unterschiedlichen Schulsystemen beiderseits des Atlantik berichten. Sie unterrichtet an der Patrick Henry High School in San Diego (Kalifornien), hat in Freiburg/Breisgau studiert und neben Kontakten mit einer Partnerschule in Düsseldorf weitere Austauschzeiten in Frankreich und Deutschland verbracht. Es entwickelte sich von Anfang an eine außerordentlich lebhafte Diskussion, in der Gemeinsamkeiten aber auch viele Unterschiede herausgearbeitet wurden. In amerikanischen Schulen laufen die Schüler von Kurs zu Kurs und in deutschen Schulen laufen die Lehrer von Klasse zu Klasse. Frau Stout bewertete dabei den festen Klassenverbund in deutschen Schulen im Vergleich zum lockeren Jahrgangssystem der viel größeren amerikanischen Schulen positiv. Andererseits fühlen sich amerikanische Schüler mit ihrer jeweiligen Schule sehr viel stärker verbunden als in Deutschland, nicht zuletzt wegen der immensen Bedeutung des Schulsports aber auch anderer kultureller Schulaktivitäten.
Der neue Vorstand: v. ...Mitgliederversammlung 2008
Die Jahres-Mitgliederversammlung der DAG fand ordnungssgemäß eingeladen am 13. März 2008 im Schlossgartenrestaurant statt. Der Vorstand wurde entlastet. Der ausscheidenden langjährigen 2. Vorsitzenden Helen Wetzell dankte der alte und neue 1. Vorsitzende Prof. Martin Korda mit einem Blumenstrauß. Der gewählte neue Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden Prof. M. Korda, den 2. Vorsitzenden Gudrun Rißmann und Jim Martin, dem Schriftführer Ulrich Kuschnerus, dem Schatzmeister Dr. Jörg Hölscher und den Beisitzern Barbara Krömer, Heidi Wegmann und Christoph Havestadt.
Mr. Boyse trägt sich ...Generalkonsul Boyse bei der DAG
Am 27.2. 2008 besuchte der Generalkonsul der USA Mr. Matthew Boyse die Deutsch-Amerikanische Gesellschaft Münster, um hier  aktuelle Aspekte der deutsch-amerikanischen Beziehungen zu diskutieren. Die Veranstaltung fand um 19:30 Uhr im Dienstgebäude des Regierungspräsidenten von-Vincke-Haus am Domplatz statt, welches seitens des Regierungspräsidenten zu diesem Anlass freundlicherweise zur Verfügung gestellt worden war. Etwa 80 Mitglieder, Gäste und Freunde der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft, unter ihnen in Vertretung des Oberbürgermeisters Herr Bürgermeister Varnhagen, wurden vom Vorsitzenden Herrn Prof. Korda und in Vertretung des Regierungspräsidenten vom Leiter der Abteilung 3 des Regierungspräsidiums Herrn Erich Tilkorn begrüßt, welcher hierbei die Geschichte Münsters in einem außerordentlich kurzweiligen Parforce-Ritt vorführte. Nach seinen Darlegungen, die im Wesentlichen die Stabilität der Beziehungen zwischen den USA und Deutschland betonten,  beantwortete Mr. Boyse eine Reihe von Fragen aus dem Auditorium. Als Danke schön überreichte Prof. Korda Mr. Boyse einen Bildband über Münster. Vor der Veranstaltung hatte der Vorstand der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft Mr. Boyse zu einer kleinen Stärkung im Restaurant Stuhlmacher willkommen geheißen.
Elisabeth Ney   ...Elisabet Ney – Bildhauerin in Europa und Amerika
Eine Ausstellung in Münster

Am Samstag, 26. Januar 2008, fand die Eröffnung der Ausstellung „Herrin ihrer Kunst – Die Bildhauerin Elisabet Ney in Europa und Amerika“ im Stadtmuseum Münster anlässlich des 175. Geburtstages der Künstlerin wegen des großen Andrangs nicht wie geplant im Erbdrostenhof sondern in der Dominikanerkirche, Salzstraße, Münster statt. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Botschafters der Vereinigten Staaten von Amerika in der Bundesrepublik Deutschland William R. Timken, der ebenso wie der Generalkonsul der USA in Nordrhein-Westfalen Matthew Boyse bei der Eröffnung persönlich anwesend war.
Elisabet Ney wurde am 26. Januar 1833 in Münster geboren und starb am 29. Juni 1907 in Austin, Texas. Sie war weltweit eine der ersten Bildhauerinnen, die von ihrem Schaffen leben konnte. Sie wirkte in zuerst Berlin und später recht erfolgreich in München. 1871 wanderte sie mit ihrem Mann, dem schottischen Arzt Edmund D. Montgomery, nach Texas aus und setzte dort nach weniger erfolgreichen Jahren als Farmerin ihre künstlerische Tätigkeit in Austin fort. Zu ihren wichtigsten Arbeiten zählen ein lebensgroßes Porträt von König Ludwig II von Bayern sowie Büsten von Arthur Schopenhauer, Giuseppe Garibaldi, Otto von Bismarck, Justus Liebig, Friedrich Wöhler, Jakob Grimm, Karl August Varnhagen von Ense und Eilhard Mitscherlich. Wichtige Arbeiten in den USA sind u.a. Büsten von Sam Houston und Stephen F. Austin für die Weltausstellung in Chicago 1893, welche heute im Texas State Capitol in Austin bzw. in der National Statuary Hall Collection im Kapitol in Washington, D.C. zu betrachten sind.
Dr. Henry Kissinger  ..."Die Kissinger Saga", Henry und Walter, zwei Brüder aus Fürth
Ein aussergewöhnliches Ereignis war die Filmpräsentation, die unsere Deutsch-Amerikanische Gesellschaft zusammen mit der Deutschen Atlantischen Gesellschaft e.V. am 18. November im Erbdrostenhof zu Münster veranstaltete. Die Produzentin und Regisseurin des Films, Frau Evi Kurz erläuterte die Entstehung und Durchführung des Projektes sowie die Einstellung der Brüder Kissinger zu dem Vorhaben. Frau Kurz ist wie die Kissingers in Fürth geboren, das war auch der Ansporn,zu versuchen,  trotz der  emotionalen Belastungen, die sicherlich von Seiten der Brüder bestanden, Vorbehalte abzubauen.
Den "großen Bruder"  Heinrich kennt man ja als politischen Berater mehrerer US-Präsidenten und als Aussenminister unter Nixon und Ford, aber "the other Kissinger", sein Bruder Walter  war eine echte Überraschung. Die rechtzeitige Flucht aus Fürth 1938 eröffnete beiden Brüdern ungewöhnliche und nicht vorhersehbare Chancen. Henry war als GI 1945 gleich wieder in Deutschland und machte danach Karriere in der Politik, Walter ging in die Industrie und war dort überaus erfolgreich. Mit Frau Kurz besuchten beide erstmals gemeinsam die Stadt ihrer Kindheit und Jugend, letzlich um ihren eigenen Familien ihre Wurzeln deutlich zu machen und den geschichtlichen Ereignissen ein Gesicht zu geben. Gespräche in ihren Familien und die Würdigungen ihrer politischen Weggefährten - Helmut Schmidt wie Dietrich Genscher - zeigten die historische Dimension.
Die Diskussion im Anschluss an den Film machte das Anliegen der Autorin deutlich, zeigte aber auch die Problematik der Integration von "Flüchtlingen" damals und heute sowie die derzeitigen  deutsch-amerikanischen Beziehungen. Auf dem Podium waren neben Evi Kurz die US-Konsulin Mrs. Humphries aus Düsseldorf  und Dr. Waldmann, Universität Münster.
Ein Sektempfang im Foyer auf Einladung der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft gab im Anschluss Gelegenheit zu weiterführenden Gesprächen und Kontakten.
 
Vortrag von Ulrich Kuschnerus ...Besuch in Chicago
Das erste Herbst-Meeting am 13.9. 2007 war der Metropole am Lake Michigan gewidmet. Ulrich Kuschnerus berichtete über einen Besuch in Chicago. In seinem Vortrag stellte er die Geschichte ebenso wie die Gegenwart dieser faszinierenden Großstadt mit vielen schönen Abbildungen und eigenen Fotos dar. In der angeregten Diskussion steuerten  viele der zahleichen Mitglieder und Gäste ihre eigenen Erfahrungen mit und in der "Windy City" bei.
Die Irakpolitik im Focus ...Die Irakpolitik im Focus der US-amerikanischen Wähler
„Die Irakpolitik im Focus der US-amerikanischen Wähler" stand im Mittelpunkt unseres gut besuchten Meetings vom Donnerstag, 10. Mai 2007 um 19.30 Uhr im Schlossgartenrestaurant. Frau Friederike Lay M.A. vom Institut für Politikwissenschaft der WWU Münster berichtete anhand von Meinungsumfragen über die aktuelle Situation der politischen Diskussion in den USA, wobei auch die Kandidaten für die  kommenden Präsidentschaftswahlen beleuchtet wurden. Ein interessanter Aspekt dabei war, dass der frühere Vizepräsident Al Gore nach den Meinungsumfragen zu den drei Favoriten der Demokratischen Partei zu zählen ist, obwohl er selbst seine Kandidatur noch nicht erklärt hat. Im Anschluss an den Vortrag von Frau Lay ergab sich eine lebhafte und interessante Diskussion, an der auch einige amerikanische Studenten teilnahmen.
Bild vergrößernMitglieder berichteten über ihre Erlebnisse in den USA
Bild vergrößernWir diskutierten über die aktuelle Politik
Bild vergrößernVortrag der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft Bergisch Land in Münster
Am 12. Oktober 2006 hielt Herr Architekt Hans-Christian Goedeking von der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft Bergisch Land auf unsere Einladung um 19:30 Uhr im Schlossgartenrestaurant Münster einen Vortrag über Richard Neutra, einen der großen Architekten des 20 Jahrhundert.
Bild vergrößernWeiterer Vortrag bei der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft Bergisch Land
Am 26. Oktober 2006 zeigte unser Mitglied Ulrich Kuschnerus bei der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft Bergisch Land in Wuppertal unter dem Thema "Romantic Amerika" Schwarz-Weiß Bilder des Fotografen E.O. Hoppé über eine Reise durch dioe USA im Jahr 1926. Diesen Vortrag hatte Ulrich Kuschnerus bereits am 12. Februar 2004 in Münster gehalten.
Der Mount St. Helens ...Vortrag bei der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft Bergisch Land
Am 30. 5. 2006 hielt unser Mitglied Dr. Hans-Jörg Hölscher gewissermaßen als Startschuss der beabsichtigten Zusammenarbeit unserer beiden Deutsch-Amerikanischen Gesellschaften um 19,30 Uhr in der Buchhandlung Schöningh, Wuppertal, einen gut besuchten Vortrag über den Ausbruch des Mt. St. Helens 1980. Dieser Vortrag war bereits 2005 in Münster gehalten worden. Weitere gegenseitige Vorträge sind beabsichtigt.